"Danke an die Sportstadt Zittau"

Auf Grund der Vorbereitungen zur Leichtathletik Senioren Meisterschaft

dürfen die Fußballer nicht trainieren!

Es geht nicht um die Tatsache an sich, sondern um die Art und Weise!

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Pressemitteilung der Vereine ESV Lokomotive Zittau und VfB Zittau

„Zittauer Fußballvereine gehen gemeinsam in die Zukunft“
Nachdem es in der laufenden Saison 2012/ 2013 bereits eine Spielgemeinschaft zwischen der Männermannschaft des ESV Lok Zittau und der zweiten Mannschaft
des VfB Zittau gibt, werden beide Vereine in der neuen Saison auch wieder im Nachwuchsbereich zusammenarbeiten.
Die Planungen für die Saison 2013/ 2014 laufen bereits.
Rechtlich bleiben beide Vereine selbstständig.
Der erste gemeinsame Auftritt wird bereits zu Pfingsten 2013 sein. Beim diesjährigen „ENSO-Oberlandcup“,
veranstaltet von der Kickfixx-Fußballschule, treten der ESV Lok Zittau und der VfB Zittau wieder als Stadt Zittau in allen 4 Altersklassen an.
 
 
 
 
Drei Jahre in Zittau - eine schöne und erfolgreiche Zeit…
 
Mit dem Skoda-Cup am vorletzten Wochenende und unserem Abschlussfest am vergangenen Freitag ist meine schöne Trainerzeit in Zittau nun vorbei. Unzählige Trainingsstunden, Turniere und Spiele wurden bestritten und viele Kinder fußballerisch ausgebildet und weiterentwickelt.
 
Im ersten Jahr (alter E-Junioren-Jahrgang) ging es zunächst darum, die von Oppach mitgewechselten Spieler zusammen mit den Zittauer und den aus anderen Vereinen hinzugekommenen Spieler zu einer Mannschaft zu formen. Dies gelang durch die mehrmals wöchentlich stattfindenden Trainingseinheiten in Zittau und Neusalza-Spremberg (über Kickfixx) recht schnell. Und so konnte neben einem hervorragenden 5. Platz in der Bezirksliga auch der erste große Erfolg erreicht werden: der 3. Platz und damit der Gewinn der Bronzemedaille bei der Hallenbezirksmeisterschaft in der Zittauer Ottokarplatzhalle. Zum ersten Mal war eine Zittauer Mannschaft in dieser Saison mit den großen Favoriten vom SC Riesa, Dynamo Dresden und Dresden-Striesen auf Augenhöhe.
 
In der Saison 2010/2011 gab es bedingt durch das Scheitern der Nachwuchskooperation zwischen VfB und Lok kurz vor dem Start in die Saison nur einen überschaubaren Spielerkader, der in der Mehrzahl aus Spielern des jüngeren Jahrganges bestand. Das oberste Ziel war das Erreichen des Klassenerhaltes - bei 5 Absteigern aus der Bezirksliga wahrlich kein einfaches Unterfangen. Dass es am Ende trotzdem gelang und sogar Platz 6 heraussprang, lag an einer sehr guten Entwicklung über die gesamte Saison sowie an einem sehr geschlossenen Auftreten als Team. Außerdem wurde der ganzheitliche Saisontrainingsplan wie schon im ersten Jahr kontinuierlich weiter abgearbeitet und der Spaß kam aufgrund immer wieder neuer und abwechslungsreicher sowie insbesondere kindgerechter Übungs- und Spielformen nie zu kurz.
 
Die nun gerade abgelaufene Saison 2011/2012 sollte die erfolgreichste einer Zittauer Nachwuchsmannschaft werden. Den 1. Platz in der Bezirksliga Ost und damit den Gewinn der Bezirksmeisterschaft Ost hatten wohl nur die kühnsten Optimisten (ich sag nur: Willi) erwartet. Den Titel des Hallenregionalmeisters holten wir uns auch. In beiden Wettbewerben ließen wir Mannschaften wie Borea Dresden, Dresden-Striesen und Budissa Bautzen hinter uns. Wir waren bei allen Höhepunkten, die eine Saison bieten kann dabei: Hallenlandesmeisterschaft in Zwickau, Landespokalfinale in Weigsdorf, Landesmeisterschaftsendrunde in Regis-Breitingen. Viele Spiele gegen Dynamo Dresden, Lok Leipzig, Chemnitzer FC und RB Leipzig und egal wann und wo, unser Team hielt nicht nur ordentlich gegen, sondern setzte immer wieder auch eigene Akzente. Darüber hinaus nahmen wir noch an einer Vielzahl von Freundschaftsturnieren teil und konnten so u. a. auch gegen 1. FC Union Berlin, Rot Weiß Erfurt, 1. FC Nürnberg und Hertha 04 Zehlendorf spielen.
 
Bei all diesen tollen Höhepunkten und mannschaftlichen Erfolgen darf man aber eines nicht vergessen: im Vordergrund steht immer noch die individuelle Ausbildung der Kinder. Und auf diese haben wir Trainer immer großen Wert gelegt. Und so sehen wir die nun folgenden Entwicklungen nicht als einen Zusammenbruch unser zugegebenermaßen sehr guten und für unsere Region wohl einzigartigen Mannschaft an. Das Auseindergehen nach dieser Saison ist vielmehr die logische Konsequenz des erreichten Erfolges. Es ist gut und richtig, dass jeder einzelne Spieler versucht, seinen Weg so weiterzugehen, dass er die bestmögliche Ausbildung erhalten und seine eigenen Ziele erreichen kann. Und genau das wäre in der kommenden Saison für die zurzeit am weitesten entwickelten Spieler hier in Zittau einfach nicht mehr gegeben. Für den VfB Zittau kann unsere steile Entwicklung vielmehr als grenzwertig eingeschätzt werden. Die derzeitigen Strukturen im Verein sind leider nicht für einen längerfristigen leistungsorientierten Nachwuchsfußball geeignet. Alternativen hier in der Region gibt es keine. Daher sehe ich es als große Anerkennung unserer Arbeit an, wenn mit Karl, Tim, Colin, Rick, Marcel, Gillian, Willi und Lisa gleich 8 Spieler die Möglichkeit erhalten, ihren leistungsorientierten Weg in den Leistungszentren von Dynamo Dresden, Borea Dresden und Lok Leipzig fortsetzten zu können. Viele Spieler habe ich bereits viele Jahre auch beim FSV Oppach und am DFB-Stützpunkt trainiert. Weitere Spieler aus dem Jahrgang 2000 werden nächstes Jahr dem Ruf der Leistungszentren folgen. Es spricht auch dafür, dass wir nicht nur auf ein oder zwei Spieler gesetzt haben, sondern alle Kinder weiter voran bringen wollten. Dabei sollte klar sein, dass die Wahrscheinlichkeit, dass es einer dieser Spieler zum Fußballprofi schafft, dennoch äußerst gering ist. Umso höher stehen aber die Chancen, dass erfolgreiche Fußballer aus ihnen werden.
 
Unser Ansatz hat gezeigt, dass es möglich ist, auch in unserer Region - für eine gewisse Zeit - auf höchstem Niveau im Kinderfußball zu spielen. Voraussetzung dafür war eine klare Philosophie, ein durchdachtes Konzept und letztendlich das harmonische Zusammenspiel von Trainern (incl. Sportfreund Sven Mutschink mit der D2) und Eltern. Interessant festzustellen war aber auch, dass man sich außerhalb unserer Region immer mehr Respekt und Anerkennung erarbeitet hat, gleichzeitig aber aus der Region, insbesondere aus einer Organisation, die eigentlich die gleichen Ziele verfolgen sollte, immer mehr Widerständen ausgesetzt sah. Die Liste der Verfehlungen der handelnden Personen ist lang. Befriedigend für uns ist allein das Ergebnis: wir und insbesondere auch einzelne Kinder haben uns trotzdem durchgesetzt und können jetzt nicht ohne Stolz behaupten, diesen Widerständen zum Trotz unseren eigenen Weg gegangen und unsere Ziele erreicht zu haben. Neid ist eben immer noch die beste Form der Anerkennung und nach Rom führen bekanntermaßen immer noch mehrere Wege!
 
Einziger Makel bleibt die Nachhaltigkeit. Diese wird allerdings erst erreicht werden können, wenn sich die größeren Vereine der Region auf gemeinsame Strukturen und eine ganzheitliche Nachwuchsarbeit verständigen. Dazu jedoch muss es endlich allen Verantwortlichen einleuchten, dass der komplette Nachwuchsfußball in den einzelnen Vereinen nur aus Zwischenzielen und Erfolgen besteht und das eigentlich große Ziel ein ganz anderes ist: fußballerisch gut ausgebildete und menschlich ordentlich erzogene Spieler für die Männermannschaften zu erhalten und wenn diese Aufgabe endlich mit System angegangen und erfüllt wird, sollte am Ende dieses langen Weges unabhängig davon für welchen Verein ein Kind im Nachwuchs aufgelaufen ist auch für jeden Verein entsprechend seiner Spielklasse genügend Spielerpotential da sein. 
 
Ich möchte mich an dieser Stelle beim VfB Zittau und bei allen (Groß-)Eltern sowie weiteren Personen, die mich unterstützt haben, bedanken. Besonders hervorheben möchte ich dabei die Unterstützung und Zusammenarbeit mit Sportfreund Uwe Domschke. Kein Trainer hat es bisher so lange an meiner Seite ausgehalten und die endlosen Telefonate und Diskussionen werde ich wohl am meisten vermissen (seine Frau wohl eher nicht). Böse Zungen behaupten, dass er auf dem neuen Mannschaftsfoto vom Turnier in Oberseifersdorf viel entspannter aussieht als auf allen Fotos der letzten Jahre mit mir an seiner Seite.
 
Im Gegensatz zu den acht Spielern habe ich mich persönlich gegen eine weitere Fortsetzung des leistungsorientierten Nachwuchsfußballs als Übungsleiter entschieden. Möglichkeiten gab es einige, aber manchmal ist es besser, zum richtigen Zeitpunkt eine Zäsur zu machen, um seine eigene Entwicklung wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Daher geht’s für mich jetzt zurück zu den Wurzeln und ich freue mich auf meine neue sportliche Aufgabe: Aufbau und Betreuung einer Bambini Mannschaft bei der SpG FSV Oppach/FSV 1990 Neusalza-Spremberg. Dem VfB Zittau und allen Trainerkollegen sowie Kindern und (Groß-)Eltern wünsche ich alles Gute!
 
Sport Frei
 
Thomas Wockatz
 

Richtigstellung zum Bericht des Oberlausitzer Kuriers Ausgabe Samstag 11.08.2012
 
„Zittauer Talent wechselt zu Dynamo Dresden“
 
 
Rick Böttner begann mit dem Fußballspielen beim Zittauer SV. Bereits nach kurzer Zeit wechselte er zum VfB Zittau, wo er in der F-Jugend und in der E-Jugend spielte. Als F-Junioren Spieler hatte Rick sogar mal einen Einsatz in der E-Junioren Bezirksligamannschaft des VfB Zittau. Während des zweiten erfolgreichen E-Junioren Jahres beim VfB Zittau kam es dann zu Meinungsverschiedenheiten zwischen den Eltern von Rick und dessen Trainern, so dass man sich in Absprache mit Lok Zittau auf einen Wechsel in die dortige D-Junioren Mannschaft verständigte. Um wieder Fussball auf Bezirksebene zu spielen wechselte Rick später zum FC Oberlausitz Neugersdorf.
Auf ausdrücklichen Wunsch der Eltern, kehrte Rick Anfang dieses Jahres zurück zum VfB Zittau. Mit der Mannschaft des VfB Zittau wurde Rick Hallenregionalmeister und Bezirksmeister der Bezirksliga-Staffel Ost.
Rick Böttner ist im Frühjahr wie weitere 5 Talente vom VfB Zittau im Rahmen eines Männerspieles offiziell verabschiedet worden.
Ob gegenüber dem Oberlausitzer Kurier von den Sportfreunden Andreas Heim, Achim Zimmermann und der Mutti von Rick falsche Angaben gemacht wurden oder die betreffenden Personen einfach nur falsch zitiert wurden, entzieht sich unserer Kenntnis.